Montag, 24. Februar 2014

Der Wald ist für viele Menschen ein Fremdwort oder sogar uninteressant. Es gibt Leute, ich spreche besonders die Großstadtmenschen an, welche nicht einmal einen Baum mit Namen oder ein Tier bestimmen können. Besonders schlimm betroffen sind dann auch Kinder, die in einer Großstadt aufwachsen. Ich selbst habe erlebt, daß es Kinder gibt, die noch nie ein Reh oder einen Hasen in der Natur gesehen haben - ganz zu schweigen von anderen Tieren oder Pilzen. Ich möchte hier einige Eltern ansprechen ...zeigt Euren Kindern den Wald, die Tiere, Pflanzen und Pilze. Sie werden es Ihnen später Danken.
Ich selbst bin mit dem Wald aufgewachsen und habe ihn lieben und fürchten gelernt. Mein Elternhaus stand direkt am Wald. Es war von alten Akazien, alten Eichen, Birken und Nadelwald umgeben. Es war eine wunderschöne, friedliche Umgebung. Ich bin als Kind schon sehr gern im Wald gewesen und für mich gab es keinen schöneren Platz - einfach undenkbar. Es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht im Wald umherstreifte, um nach irgendwelchen Sachen oder Dingen zu suchen. Ich liebte die Bäume, Vögel und alles was im Wald zu Hause war. Ich kannte die Pilze und Beeren.
Auch hatte ich große Erfurcht vor dem Wald. Besonders am Abend wenn die Dämmerung hereinbrach, und es dunkel wurde. Ich lauschte dann dem Wind, der leise durch die Bäume fuhr. Es war aber nicht immer so, es kam auch vor, dass ich große Angst hatte. wenn wir, meine Geschwister und ich, noch einmal tiefer in den Wald mußten. Aber auch das ging vorbei und es gab jeden Tag, einen  neuen Morgen. Wir gingen sehr oft in die Pilze und hielten uns lange im Wald auf. Ich lauschte dem Wald und jeder Baum, jedes Waldtier war mein Freund. Ich fand dort die Ruhe und auch eine gewisse Geborgenheit.

Wenn ich wieder mal sehr traurig war, zog es mich in den Wald. Dort hatte ich das Gefühl nicht alleine zu sein und  beschützt zu werden. Ich kannte jeden Baum, jedes Tier und jede Pflanze.
 Heute bin ich Erwachsen und liebe die Natur genauso wie damals,  besonders den Wald mit seinen Tieren, den Pflanzen und alles, was darin lebt. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich in die Natur zurückkehren.

Ich muß aber auch mit großem Bedauern feststellen, daß es Menschen gibt, die ihren Müll im Wald abladen und keinerlei Skrupel dabei haben. Es macht mich sehr wütend und zugleich auch traurig.
Stellen wir uns einmal vor, das würde jeder so machen, dann würden wir bald im Müll ersticken.

Da ist noch eine andere Sache die mich beschäftigt, wenn die Pilzzeit beginnt. Da kommen doch tatsächlich Pilzsucher in unsere Wälder, die die Pilze mit den Füßen zertreten, umwerfen und zu dem auch noch mit ihrem Müll beschmutzen. Wenn sie die Pilze nicht kennen,  sollen sie diese doch stehen lassen, denn auch Giftpilze sind für unseren Wald sehr wichtig. Auserdem sehen sie auch sehr interesannt,  und manche sogar sehr farbenprächtig aus.

Anstatt den Müll in den Wäldern abzuladen, nehmen Sie ihre Kinder an die Hand und zeigen ihnen die noch vorhandene schöne Natur. Nicht nur die Kinder werden ihnen Danken - auch die Natur.

Man braucht keine Utopien  zu entwickeln, um die Pflanzen und Tiere zu erhalten und deren Überleben zu sichern. Ein bischen guter Wille und Rücksichtnahme würden grosse Schritte nach vorn bedeuten.Was Menschenhand erschaffen hat, läßt sich jederzeit wieder herstellen und nachmachen.
Arten jedoch, die wir mutwillig ohne Skrupel, sei es aus Dummheit oder Profitgier vernichten, kann dagegen keine Macht der Welt ,wieder ins Leben zurückgerufen.
Wer das beherzigt, kann zur Naturerhaltung beitragen.